Die Leiden der TraSeTri’s

Das Resümee

16. August 2009 · 2 Kommentare

Was hat das Unternehmen Triathlon mit etwas Abstand gebracht?

Gesundheit
Nach dem Ende meine „Fußball-Karriere“ (lacht nur…) war es gut, eine neue Herausforderung zu finden. Bisher hatte ich mir schwer getan, einen neuen Sport zu finden. Triathlon ist eine gute Mischung. Bietet viel Abwechslung und ein ausgewogenes Training. Wie so viele Fußballer muss ich leider sagen: Ich war nie so fit wie nach dem Fußball. Da solltet ihr mal drüber nachdenken, meine guten Ex-Trainer… Zwischenzeitlich waren es 10kg, die ich seit Trainingsbeginn verloren hatte. 3kg gingen allerdings auf den Kieferbruch. Ich fühle mich heute deutlich fiter, als noch vor einem halben Jahr, was sicher auch am Rauchstopp lag. Mein Handicap, die lädierte Hüfte hat eigentlich ganz gut mitgespielt. In der letzten Woche vor dem Wettkampf hat sie sich zurückgemeldet, weshalb ich ja das Training beendet hatte. Auch nach dem Wettkampf hat es sich nicht gut angefühlt. Das ist auch der Grund, warum ich vor der Olympischen Distanz großen Respekt habe.

Erfahrung
So gezielt auf einen Punkt hin zu trainieren, war eine interessante Erfahrung. Ich bin heute ein noch größerer Anhänger von Zielvereinbarungen. Mit einem Ziel vor Augen lässt sich einfach mehr bewegen. Das wird F.W. nicht freuen… :-)

Gemeinschaft
In Hamburg war eine tolle Atmosphäre. Man sollte diesen Event wirklich mit mehreren gemeinsam genießen. Schade, dass das eigentliche Vorhaben, die TraSeTri´s gemeinsam nach Hamburg zu führen nicht geklappt hat. Aber mit den Henkes hat es viel Spaß gemacht. Falls es einen Wiederholung gibt, dann sicher mit großem Anhang.

Roadtohamburg
Das Blog-Schreiben war ein Teil der Vorbereitung. Ein bisher unbekannter Exibitionismus kam in mir zum Vorschein. Aber das Schreiben hier war auch eine Motivation, denn ich musste ja sonntags berichten, also vorher trainieren.
In der Spitze waren 75 Besucher am Tag auf der Internetseite. Meistgelesener Artikel war der zu Michael Jacksons Tod (so war das nicht gedacht!), knapp gefolgt von Michaels Way to Hamburg. Die bestbesuchten Wochen waren die direkt vor und nach dem Wettkamp, sowie nach dem Kieferbruch (Sensationspresse eben…).
Interessant war auch, dass ich viele Emails zu den Artikeln bekommen habe, sich aber kaum jemand traute, in das Gästebuch zu schreiben. Aber Stefan, zu Deinen Bedenken: Das Gästebuch war die am viertbesten besuchte Seite!

Zukunft
Wie es weitergeht weiß ich heute noch nicht. Wie beschrieben, macht mir die Hüfte etwas Sorgen. Sonst wäre die Olympische Distanz eine echte Herausforderung. Ich bin ja wirklich gespannt, wer von den City-Man 2010 Interessierten am Ende übrig bleibt. Sicher wird Papa Henke die Olympische Distanz in Angriff nehmen. Ob Christian, Daniel, Frank, Matze, Patrik, Petra, Sonja, Claudia, Claudia, Steffen Carina oder Josefin wirklich teilnehmen? Ich bin gespannt. Dagegen scheint die Triathlon Karriere der TraSeTri´s schon kurz vor dem Start beendet zu sein.
Ach ja, heute war ich das erste Mal seit dem Triathlon wieder laufen!

Fazit
Es war eine tolle Erfahrung. Ich habe viele interessante Menschen kennen gelernt. Der Gesprächsstoff geht nie aus. Ich habe mir den Kiefer gebrochen, 7kg, verloren, Unmengen Geld für Zigaretten gespart und eine Urkunde im Keller!
Vielen Dank für die Aufmunterung („nicht jammern, trainiere lieber“), die Unterstützung („das hältst du ja eh nicht durch“) und das Mitgefühl.

Bevor ich es vergesse… Happy Birthday Matze. Und viel Spaß in London!!

Ich bin dann mal abschließen… Bye

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Zukunftspläne

9. August 2009 · Kommentar schreiben

Bisher steht noch nicht fest, wie es mit meiner Triathlon Karriere weitergeht. Aber immerhin scheinen wir ein kleines Triathlonfieber ausgelöst zu haben.

Michael Henke will im kommenden Jahr die Olympische Distanz in Hamburg in Angriff nehmen, dafür bereits im Herbst mit dem Training beginnen. Kann mir gut vorstellen, mit einzusteigen. Zumal ein Trainingslager auf Mallorca in Aussicht gestellt wurde :-) . Zudem war eine Henke-Triathlon-Staffel geplant. Josefine schwimmt, Michael fährt und Marcel läuft (wenn er die Sperre bis dahin abgesessen hat…). Und wer sich jetzt wundert… natürlich will Michael Samstag die Staffel bestreiten, Sonntags dann die Olympische. Um Zweifler gleich im Keim zu ersticken, wenn er sich das vornimmt, dann schafft er das auch!

Dann hat die Baden-Baden – Stuttgart Zug Connection Interesse angemeldet. Die Staffel Wegner, Seiler, Mittnacht mit Ersatzkandidat Peter verspricht Erfolg. Zumindest wenn Daniel seine schwere Knochen bis dahin los wird. Und im Übermut hat sich sogar eine Frauenstaffel gefunden. Das wird spannend…

Ach ja, die BARMER Stuttgart Staffel. Die ist wirklich noch in den Kinderschuhen. Steffen ist ja voller Eifer, aber der Schwimmpart ist noch nicht geklärt.

Ernstzunehmen sind auch die Planungen von Petra, die mit Sonja und Claudia eine Staffel bilden will. Dann wären sicher auch Wolfgang, Matze (naja, eher unfreiwillig), Christian und ich am Start. Aber erstmal laufen die Mädels am 20. September den Halbmarathon in Karlsruhe (klar bin ich beim jubeln dabei!).

Nur meine TraSeTri´s haben sich noch nicht geäußert. Da wage ich aber nicht mehr wirklich an die große Triathlon Karriere zu glauben.

Triathlon Hamburg

Die Zeichen stehen also auf Fortsetzung. Mal schauen, wer diesmal übrig bleibt. Im Moment befinde ich mich noch in der Sportpause. Kommende Woche will ich mal wieder in die Laufhose schlüpfen. Und ein Schwimmintensivkurs scheint mir auch unumgänglich, falls ich noch mal einen Wettkampf bestreiten will. Mal schauen, wie der Termin für Hamburg im nächsten Jahr liegt.

Kommende Woche dann das große Resümee.

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Triathlon Wochenende in Hamburg

8. August 2009 · 1 Kommentar

Bevor ich weitere Schmäh-Mails bekomme, reiche ich schnell den Bericht nach!

Das Triathlon Wochenende in Hamburg war ein tolles Erlebnis. Bis Samstagvormittag wurden die Sprintdistanzen durchgeführt (davon habe ich ja wirklich genug erzählt). Am Nachmittag fand dann der World Champinship Wettkampf der Frauen statt. Zugegebenermaßen waren wir etwas angeschlagen, und haben den Wettkampf nur im Hotel vor dem Fernseher verfolgt. Gewonnen hat Emma Moffatt aus Australien in 01:56:12 (Olympische Distanz). Damit nur 20 Minuten über meiner Zeit… Aber die hatte ja auch den Kiefer nicht gebrochen!

Sonntagvormittag dann die Olympischen Distanzen der Jedermänner. Die Olympische Distanz geht im Übrigen über 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen. Am Nachmittag dann der Höhepunkt des Wochenendes (zumindest wenn man die Zuschauerzahl betrachtet… unverständlich dass die bei uns nicht schon da waren!), der ITU World Championsship Wettkampf der Männer über die Olympische Distanz.

Beeindruckend war schon das Schwimmen. Wir hatten uns am Wendepunkt / Zieleinlauf platziert. Um den Wettkampf für die Zuschauer interessanter zu machen, sind alle Strecken als Rundkurs angelegt. So hat man die Möglichkeit, die Wettkämpfer mehrfach zu sehen. Wahnsinn mit welchem Tempo die Athleten durch das Wasser kraulen (ähnlich meiner Schwimmtechnik vor dem Kieferbruch!).
Das Radfahren war dann wirklich irre. Der Rundkurs führte etwa 8-mal an uns vorbei. Mir wurde angst und bange bei dem Tempo. Auf engstem Bahn fahren die ein Höllentempo (um da mitzuhalten, muss ich wohl doch ein neues Rad kaufen). Der erklärte Hamburger Publikumsliebling Daniel Unger hatte leider einen Blattfuß, weshalb der Vorjahressieger nur den 51. und damit letzten Platz erreichte.
Auch beim Laufen war die Power beeindruckend. Enttäuschend war, dass die beiden WM Führenden Alistair Brownlee aus Großbritannien und Javier Gomez aus Spanien in Hamburg nicht dabei waren. Beide schonten sich für den nächsten Wettkampf in London.
Sieger in Hamburg war Jarrod Shoemaker aus den USA (noch nie von dem gehört) in 1:44:06 (ha, ich war schneller!!). Die Deutschen Teilnehmer schnitten gut ab. Steffen Justus Platz 4. Maik Petzold Platz 6, Jan Frodeno wurde 10..
Schade war lediglich, dass man als Zuschauer an der Strecke nie einen Überblick hatte, wer überhaupt in Führung war. Durch die ständigen Rundkurse sah man die Teilnehmer andauernd ohne eine Reihenfolge erkennen zu können. Eine streckenweite Beschalung würde hier sicher Abhilfe schaffen.
Das ganze Wochenende war super gut organisiert. Respekt an die Organisatoren. Das habt ihr prima gemacht. Morgen mehr zu meinen Zukunftsplänen als Triathlet.
Ich bin dann mal Fanpost bearbeiten :-)

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1 Stunde 37 Minuten und 36 Sekunden / 7. Zieleinlauf

5. August 2009 · Kommentar schreiben

Die Zielgerade ist der wirkliche Höhepunkt des gesamten Triathlons. Die jubelnden Menschen setzen noch mal Kräfte frei. Von irgendwo hört man seinen Namen. Und man fühlt sich als der Größte. Die Zeit ist (nur im aller ersten Moment) zweitrangig. Eine freundlich lächelnde Dame begrüßt mich, hängt mir meine Medaille um den Hals und haucht ein „tolle Leistung Michael“ (der Name steht ja auf der Startnummer… ob sie das zu jedem sagt?), und dann… Dann wartet man auf den Schampus, die Presse, die jubelnden Menschenmasse, die Boxenluder, um plötzlich zu registrieren, man ist doch nur einer von vielen. Egal, Umarmung mit Michael Henke, ein Erdinger alkoholfrei, eine Zigarette (!!!!) und dann gemütlich feiern.

Am Ziel

Am Ziel

Tatsächlich habe ich mein Bauchtäschchen auf Rad und beim Laufen getragen (mach dich ruhig lustig über mich M.H.), um die eine Zigarette im Zielraum zu rauchen. Vorsätze sind ja da, um sie auch einzuhalten!
Dann erstmal eine Gruppen SMS an alle „Fans“ (ja, Handy war auch im Täschchen). Im Zielraum ist eine tolle Stimmung. Haufenweise Helden für den Moment. Jeder ist für sich der Größte, und dass zu Recht!
Freitag mehr zum Triathlon Wochenende in Hamburg.

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U2 Konzert in Gelsenkirchen

4. August 2009 · Kommentar schreiben

Ein grandioser Abend in Gelsenkirchen. Schon die Vorgruppe – Snow Patrol – wäre ein eigenes Konzert wert gewesen. Zwar kannte ich die Band von ihren Hits Chasing Cars und Run, aber der Auftritt hat Lust auf mehr gemacht.
Schwer da noch etwas draufzusetzen. Aber U2 hat es natürlich geschafft. Das war die grandioseste Bühne (in Ufo Form), die ich je gesehen habe. Eigentlich habe ich mich nie gefragt, warum die Tour 360° heißt. Aber die Erklärung ist einfach – die Bühne ist von allen Seiten zu bestaunen. Bono und Co lassen auch alle am Konzert teilhaben. Die Veltins Arena ist eh schon beeindruckend. Ausverkauft, mit vollständig gefülltem Innenraum ist es aber ein irres Erlebnis.

Angekündigt mit David Bowie´s Space Oddity (jetzt weiß ich endlich, wohin Major Tom verschwunden ist) begann das Spektakel. Hätte ich eine Titel Wunschliste aufstellen dürfen, ich hätte es nicht besser hinbekommen. Angeführt von neuen Titeln des No Line on the Horizon Albums, wurden alle Klassiker von U2 gespielt. I Still Haven’t Found What I’m Looking For, Stuck In A Moment You Can’t Get Out Of, The Unforgettable Fire (Gänsehautfeeling), Vertigo, Sunday Bloody Sunday, Pride (In The Name Of Love), Where The Streets Have No Name (ein wunderbarer Moment L), als Zugabe dann noch With Or Without You. Was soll man sich mehr wünschen? Bono sorgte für eine besondere Überraschung, als er bei One eine Zeile von Grönemeyers „Mensch“ einbaute.

Die Bühneshow ist Extraklasse. Eine Riesenleinwand dient für tolle Einlagen oder einfach zur besseren Sicht.
Natürlich hatte U2 auch politische Botschaften dabei. So sangen 70.000 Mensche für die birmanische Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi (Link), der derzeit in Ihrer Heimat eine fünfjährige Haft droht. Bono schafft es immer wieder, den Blick der Menschen auf Unrecht in der Welt zu lenken. Und er wird gehört (hatte ich sonst hier von Aung San Suu Kyi geschrieben?). Über Leinwand wurde zudem eine Botschaft von Desmond Tutu an die Fans gerichtet, der die Aktion one.org (Link) bewarb.
Das Publikum war fast so grandios wie U2. Keine zwei Zeilen, und 70.000 Fans sangen mit. Bei I Still Haven’t Found What I’m Looking For hätte Bono auch Pause machen können. Irre wenn ein ganzes Stadion eine Hymne anstimmt.
Ein Abend an dem es nichts auszusetzen gibt. Fast nichts… Liebe Schalker, ihr solltet das Parkplatzproblem mal lösen. Die erste Stunde auf dem Parkplatz, ohne sich einen Meter mit dem Auto zu bewegen ist noch witzig. Die zweite Stunde ist erträglich. Die dritte Stunde nervt aber wirklich! Fahren eigentlich die Schalke Fans alle nur Bus und Bahn?
Matze, viel Spaß bei U2 in London (Snow Partrol spielt dort leider nicht). Bin fast neidisch.

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1 Stunde 37 Minuten und 36 Sekunden / 6. Laufen

2. August 2009 · 1 Kommentar

Beim Laufen konnte man am meisten Atmosphäre von Hamburg mitnehmen. Die Strecke führte mit leichtem Ab- und Aufstieg an der Alster entlang und durch die Innenstadt von Hamburg. Auf einen kurzen Stopp zum Trinken und Essen habe ich vor lauter Ehrgeiz verzichtet. Allerdings war ich auch gut bei Kräften (dank Supergel!). Schon nach kurzer Zeit haben meine Schenkel allerdings kräftig angefangen zu brennen. Waren wohl die Auswirkungen meines fulminanten Ritts auf dem Rad. Als ich mich das erste Mal kurz vor der Zielgeraden wähnte, war ein Schild angebracht auf dem stand, dass gerade mal 2 Kilometer geschafft sind. Das mit der Einschätzung von Entfernungen war nun wirklich noch nie mein Ding… Die Strecke habe ich aber ohne größere Probleme bewältigt. Ich konnte auch mit Abstand mehr Teilnehmer überholen, als dass ich selbst überholt wurde. Kurz vor der (dann wirklichen) Zielgerade konnte ich sogar noch mal anziehen. Man will ja vor der Haupttribüne eine gute Figur machen. Von der Tribüne aus konnte ich dann auch schon meinen Leidensgenossen Michael Henke mit einem Erdinger Alkoholfrei erkennen, der mich mit Familie lautstark begrüßte.

Zielgerade

Im Nachhinein hätte ich die Laufstrecke schneller angehen können. Da musste ich meiner fehlenden Erfahrung Tribut zahlen. Wadenkrämpfe auf der Zielgeraden wollte ich mir besser ersparen. Allerdings sehe ich ordentliches Steigerungspotential von ca. 3 Minuten. Morgen genehmige ich mir meine persönliche Triathlon Belohnung und bin auf dem U2 Konzert in Gelsenkirchen (klar gibts nen Bericht). Anschließend dann mehr Infos zum Zieleinlauf.

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1 Stunde 37 Minuten und 36 Sekunden / 5. Zweiter Wechsel

1. August 2009 · Kommentar schreiben

Was soll ich über die 3,49 Minuten des zweiten Wechsel berichten? Die Zeit war super. Das lag vor Allem daran, dass ich bereits das Radfahren mit Laufschuhen und Laufshirt absolviert hatte. Also musste ich nur das Rad aufhängen (Pflicht), Helm abziehen, Handschuhe ausziehen, Mütze aufziehen und los. Zudem profitierte ich davon, dass mein Wechselplatz nahe der Radstrecke lag, ich also mein Rad nur kurz schieben musste um dann ohne Rad weiterzulaufen. Die gesamte Wechselzone muss allerdings abgelaufen werden, damit jeder Teilnehmer die gleiche Strecke hinter sich bringt (für ein Bild mit mir war ich einfach zu schnell!!)

Wechselzone - Links Radwechsel. Rechts Start Laufstrecke

Beim ersten Trainingsversuch, von einer langen Radtour direkt ins Laufen überzuwechseln, wären mir fast die Beine eingebrochen. Zum Glück hatte ich den Wechsel einige Male probiert, konnte so im Rennen problemlos laufen.
Eine Zeitverbesserung sehe ich hier nicht mehr, ganz im Gegenteil. Sollte ich wirklich einmal mit Klickpedalen starten, werde ich die Zeit aufgrund des Schuhwechsels kaum halten können.
Morgen mehr zur Laufstrecke.

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1 Stunde 37 Minuten und 36 Sekunden / 4. Radfahren

31. Juli 2009 · 1 Kommentar

Mit meinem alten Drahtesel bin ich wie befürchtet unter all den Rennmaschinen aufgefallen. Allerdings gab es auch deutlich klapprigere Räder als meines. Der Mann auf dem Postrad war hoffentlich im Dienst, nicht auf der Rennstrecke.
Zunächst eine längere Ebene, dann ein Anstieg hoch zur Reeperbahn. Einmal die Reeperbahn entlang (nein, keine Mädels da…), dann wieder bergab, Wende und das Ganze wieder zurück. Hamburg bot eine herrliche Kulisse für die Rennstrecke. Man konnte die Fahrt wirklich genießen. Zu den Rennmaschinen: Einige waren wohl eher ausgeliehen. Wie sonst könnte ich mir erklären, dass ich die Profiräder am Berg überhole? Na gut, mich haben auch einge überholt. Aber insgesamt eine gute Fahrt. Kerstens Wundergel hat mir tatsächlich neue Power verliehen. Ist wohl auch einwenig Kopfsache.
Bergab bin ich etwas vorsichtiger gefahren als die Konkurrenz. Hatte ja noch den Unfall in den Knochen. Und ja, ich habe einen Helm getragen!! War ja auch Pflicht!
Einzige Kritik an den Organisatoren: Neben der Strecke sollte besser achtgegeben werden. Es ist einfach demotivierend, wenn ein Freizeitsportler in Jeans und mit Rucksack schneller fährt als ich!
Insgesamt sind mir die 22 Kilometer leichter gefallen als jemals im Training. Ich war eben auf den Punkt genau austrainiert!! Danke noch mal an die Lehrmeister Kaltenbach und Schulmeister. Mein Erfolg ist Euer Erfolg!

Tour de Hamburg

Die Zeit von 47,18 Minuten ist ganz ok. Mehr als ein Durchschnitt von 27,5 km/h war bei der Strecke und meinem Trainingsstand (was wäre nur ohne den Unfall möglich gewesen…) wäre vermessen. Michael Henke hat mir 5 Minuten abgenommen. Auf dem Rad steht er voll im Saft, an die Zeit werde ich kaum herankommen. Mit einem besseren Rad, Klickpedalen und viel Training meine ich aber 4 Minuten gut machen zu können. Ach ja, während des Radfahren habe ich David Jarolim vom HSV beim joggen getroffen. Er scheint mich aber nicht erkannt zu haben.
Morgen mehr zum zweiten Wechsel.

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1 Stunde 37 Minuten und 36 Sekunden / 3. Wechsel aufs Rad

30. Juli 2009 · Kommentar schreiben

Nachdem der freundliche Herr vom DLRG mich knapp vor dem Tod durch Ertrinken gerettet hat, musste ich mich zuerst Stufen hinaufkämpfen, dann ca. 500 Meter bis zu meinem Drahtesel joggen. Erstaunlich, wie schnell man wieder zu Kräften kommt. Bereits beim Laufen wurde der Neopren abgestreift (nur bis zur Hüfte erlaubt), um beim Umziehen Zeit zu sparen. Anfeuerungsrufe sind unglaublich motivierend. Als ich die Rufe des Henke Nachwuchses hörte, fühlte ich mich wie angeschoben… Vielen Dank, hat mir gut und gerne 20 Sekunden gebracht!

Auf dem Weg zum Rad

In der Wechselzone war dann alles bestens vorbereitet. Da ich über keine Klickpedale verfüge, habe ich sofort auf Laufschuhe umgestellt. Zudem habe ich mir gleich mein Laufshirt angezogen. Radhose (muss doch meinen Hintern schonen), Helm, Aktivsocken (yeah) und Radhandschuhe angezogen, dann ging es im Galopp zum Start der Radstrecke. Beim Aufsitzen (erst auf der Strecke erlaubt) wurde ich mir dann doch meiner weichen Beine bewusst. Fast wäre ich nicht aufs Rad gekommen.
In der Wechselzone geht es überhaupt recht locker zu. Während sich die einen ungeniert ausziehen (bei den hübschen Frauen muss man erstmal konzentriert bleiben!), verkünsteln sich andere mit umgehängten Handtüchern und lassen den Wechsel zu einer wunderbaren Showeinlage verkommen. Meine Wechselzeit betrug 7,56 Minuten. Eher Durchschnitt. Verbesserungspotential bestimmt 2 Minuten.
Morgen mehr zur Radstrecke.

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1 Stunde 37 Minuten und 36 Sekunden / 2.Schwimmen

29. Juli 2009 · Kommentar schreiben

Die Wassertemperatur betrug 20,8 Grad. Das war erstaunlich warm. Trotzdem konnte ich mich beim Einschwimmen zuerst nicht bewegen. Das regelte sich allerdings schnell. Bewusst habe ich die Innenbahn gewählt, um einen möglichst kurzen Schwimmweg zu haben. Das stellte sich allerdings im Nachhinein als Fehler heraus.
Vom Start hatte ich einen erstaunlich guten Rhythmus, konnte sogar leicht weg schwimmen. Nach circa 100 Meter allerdings fädelte ich in die Markierungsschnur ein. Weg war der Rhythmus, dafür war die Konkurrenz da. Ich wurde fast erschlagen, hinter mir ein Gemotze und Gezeter, im Übrigen ausschließlich durch Frauenstimmen ;-) . Zudem hatte ich gut 2 Liter trübes Alsterwasser verschluckt. Kurzum, der Rhythmus war weg und kam auch nicht mehr. Die restlichen 400 Meter musste ich per Kraulschwimmen hinter mich bringen.
Nach weiteren tiefen Schlücken aus der Alster erblickte ich einen Schwimmer vor (!!) mir, der es doch glatt wagte sich ausschließlich mit Rückenschwimmen fortzubewegen. Frechheit! (Den Spinner habe ich glücklicherweise doch noch überholt!).
Nach einer Engpassstelle unter einer Brücke, bei der es erneute ein Hauen und Stechen unter den Schwimmern gab (man muss erwähnen, dass man hier auch keine andere Chance hat), kam ich endlich zum Ziel und ein Held des DLRG half mir aus dem Wasser.

Schwimmstart - Ganz vorn links bin ich

Trotz gefühlter 25 Minuten im Wasser zeigte meine Super-Triathlon-Stopp-Uhr nur 13 Minuten, die genaue Zeit wurde dann sogar mit 12,52 Minuten bestätigt. Eine Zeit mit der ich super zufrieden bin (bei der Zielsetzung habe ich mich offensichtlich ordentlich verspekuliert…).
Verbesserungspotential liegt bei gut 2 Minuten. Es wäre hilfreich gewesen, eine gewisse Erfahrung mit Wettkampfschwimmen zu haben. Die habe ich ja jetzt…
Morgen mehr zum ersten Wechsel.

PS: Nach dem zweiten Sonderbericht auf Steffen Fechners Internetseite zu unserem Triathlonlink habe ich heute eine Dankeschön Verlinkung rechts beigefügt!

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